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Frankenbrief Briefmarkenserie
Der Bamberger Reiter, dessen Pferd hier um die Ecke zu spitzen scheint, ist eine der berühmtesten Steinskulpturen aus dem 13. Jahrhundert im Dom zu Bamberg. Die um 1230 entstandene monumentale Reiterfigur gilt in ihrer neuen Dimension von Naturbeobachtung und Körperverständnis als ein Meilenstein der europäischen Kunstgeschichte. Die Forscher glauben heute mehrheitlich, dass es sich um eine Darstellung von König Stephan I. von Ungarn, einem Schwager von Kaiser Heinrich II. handelt.
Der Bamberger Kaiserdom mit seinen zwei Chören und den vier markanten Türmen ist eine der wichtigsten Kathedralen überhaupt. Die von dem damaligen König und späteren Kaiser Heinrich II. 1003 begonnene und 1012 St. Peter und Georg geweihte Bischofskirche wurde nach zwei Bränden ab 1185 in der heutigen Form wieder aufgebaut. Neben den ursprünglich farbig gefassten Steinskulpturen und den reich ausgestatteten Portalen zählen auch das Kaisergrab von Tilman Riemenschneider und der große Schnitzaltar von Veit Stoß zu den herausragenden Kunstwerken.
Die Neue Residenz ist neben dem Bamberger Dom und der Alten Hofhaltung der dritte große Baukörper am Domplatz in Bamberg. Der kunstsinnige wie baufreudige Bamberger Fürstbischof und Mainzer Kurfürst Lothar Franz von Schönborn gewann 1697 Leonhard Dientzenhofer als Architekten für diesen barocken Wohnsitz und Verwaltungsbau, der 1703 fertig gestellt wurde. Heute sind hier die Staatsbibliothek und staatliche Gemäldesammlungen untergebracht.
Quelle: http://www.frankenbrief.de
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